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An meinen kleinen Abenteurer,\ \ ich hoffe, es geht dir gut, wo immer du gerade bist. Du steckst bestimmt wieder irgendwo auf See und machst Ärger.\ \ Ich hab in letzter Zeit über vieles nachgedacht. Mir ist klar geworden, dass ich zu streng mit dir und deinem Bruder war, besonders als ihr euer erstes Fell verloren habt. Ich weiß nicht, ob ich das war, weil ich nicht wollte, dass ihr so werdet wie ich, oder weil ich Angst hatte, euch beide zu verlieren.\ \ Ich bereue es kein bisschen, euch bei mir behalten zu haben. Auch wenn das nicht sehr „Grimalkin“-mäßig war. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, euch Kätzchen in die Welt hinauszuwerfen, wo ihr euch selbst durchschlagen müsstet. Tief in meinem Inneren wollte ich immer, dass du und dein Bruder das habt, was ich nie hatte – eine Wahl im Leben.\ \ Du hast dich für das Meer entschieden, und dein Bruder für die Hauptstadt. Im Gegensatz zu dir besucht er mich ab und zu. Er erzählt mir alles über die verrückten Sachen, die du so treibst, und fragt, ob ich von dir gehört habe. Ich sage ihm immer, dass ich nichts von dir gehört habe.\ \ Es ist so lange her, dass ich vergessen habe, wie du riechst und wie du klingst. Wenn dein selbstgefälliges Gesicht nicht auf den Steckbriefen in der ganzen Stadt zu sehen wäre, hätte ich auch vergessen, wie du aussiehst.\ \ Aber ich dachte, es würde dich freuen zu erfahren, dass ich deinen Rat befolge und irgendwo anders neu anfange.\ \ Wo auch immer du hingehst, was auch immer du tust, denk daran, dass deine Mutter dich immer lieben wird.\ \ Halte deine Krallen scharf!\ In Liebe,\ Ma