Tamala: Player! Ich bin echt froh, dass du da bist! Mein umbraanischer Kontakt hat mir was zum Tagebuch von Ulfes Mutter berichtet.
Tamala: Ich hab dir einen Brief geschickt, aber ich fürchte, er ist vielleicht in der Post verloren gegangen ... Ich hätte Ulfe fast ohne dich über meine Fortschritte informiert. Na, egal ...
Tamala: Ich bin froh, dass ihr beide bei der großen Enthüllung dabei seid.
Tamala: Player lässt und warten. Jetzt hab ich Hunger.
Tamala: Hier, nimm noch einen Keks.
Tamala: (Ulfe verschlingt den Keks und wird langsam ruhiger.)
Tamala: Ich hab rausgefunden, warum ich nicht alle Runenschriften in dem Buch erkannt hab: Sie nutzen Echo statt Strömung.
Tamala: Mit diesen Runen kann der Zaubernde mit Echo reden und ihm direkt Befehle geben.
4 lines · 4 replies
4 lines · 4 repliesAuf dem Bild sieht es so aus, als ob sich der erste Ort in einer Höhle mit einem Schiffswrack befindet. Wo könnte das sein?
Du hast die Höhle gefunden. Jetzt lass uns den genauen Ort für die Erinnerung finden.
Tamala: (Dich überkommt ein überwältigendes Gefühl der Vorfreude. Du willst einer geliebten Person eine wichtige Nachricht überbringen, bist aber nervös, wie sie reagieren wird. Zwei Echolinge erscheinen.)
Tamala: Aurelee, mein Herz, wo bist du gewesen?
Tamala: ...Was meinst du damit? Ich hab dir doch gesagt, dass ich in die Höhle gehe, um zu malen.
Tamala: Ich weiß, aber der Tag ist schon fast vorbei. Du hast das Abendessen verpasst. Leo hat Ogopuu-Eintopf für das Dorf gekocht ... mal wieder.
Tamala: Ich hatte keine Ahnung. Ich habe wohl ... die Zeit vergessen.
Tamala: Wenn du jetzt kommst, gibt es vielleicht noch etwas Eintopf.
Tamala: Gib mir noch einen Moment, und ich bin da, bevor du dich versiehst.
Tamala: Das würde ich ja gerne, aber das letzte Mal, als ich das gemacht habe, hast du bis zum Sonnenaufgang gemalt.
Tamala: Und wir behalten das Bild über dem Bett!
Tamala: Ja ... aber das war, nachdem du die Nachricht über deine Schwester gehört hast.
Tamala: Du weißt, dass Malen mich in schwierigen Zeiten beruhigt.
Tamala: Das tue ich ... und deshalb mache ich mir Sorgen. Was ist denn los, Lee?
Tamala: ...ich habe heute mit dem Heiler gesprochen.
Tamala: Du bist doch nicht krank, oder?
Tamala: Nein, nein ...
Tamala: Warum siehst du dann aus, als würdest du mir gleich sagen, dass du in den Krieg ziehst? Ist es das? Gehst du ... nach Hause zurück? Weil es vielleicht Krieg gibt? Ich würde es verstehen, wenn du ...
Tamala: Kannst du mich mal reden lassen, Rashiid? Meine Neuigkeiten sind schon schwer genug, auch ohne deine ständigen Unterbrechungen.
Tamala: Klar, manchmal vergesse ich, dass du nicht in einem Zuhause aufgewachsen bist, wo man sich nur durch Schreien Gehör verschaffen konnte.
Tamala: ...Ich bin zum Heiler gegangen ... weil ich Magenprobleme hatte ...
Tamala: Ich hätte Leo echt sagen sollen, dass er nicht jeden Abend diesen Eintopf machen soll!
Tamala: Rashiid ...
Tamala: ... tut mir leid.
Tamala: Nun, es war doch nicht der Eintopf. Ich bin ...schwanger.
Tamala: Du bist schwanger? Das hättest du gleich sagen sollen, dann hätte ich mir den Herzinfarkt sparen können.
Tamala: Ich hab's versucht.
Tamala: Ich weiß, ich weiß. Aber warum hast du mir das nicht früher gesagt?
Tamala: Wir haben einfach ... wir haben nicht darüber geredet und ich wusste nicht, wie du darüber denkst ...
Tamala: Liebe. Ich spüre Liebe. Für dich. Für das Kind. Für ... die Weite und Schönheit des Universums!!!!
Tamala: Ah, mein Mann mal wieder! Man merkt, dass er glücklich ist, wenn er schlechte Gedichte in den Wind schreit.
Tamala: Oh, Maji. Ich wünschte, dieses Gefühl könnte für immer anhalten.
Tamala: Bleib ruhig. Ich werde dafür sorgen, dass wir es können.
Du hast gerade eine Erinnerung erlebt. Das war ... echt heftig. Jetzt gucken wir mal, was Ulfe davon hält.
Zeit, eine weitere Erinnerung zu finden.
Tamala: (Dich überkommt Liebe, gepaart mit einem Hauch von Angst. Du empfindest so viel für das Ding vor dir – aber es ist so klein und so schutzbedürftig, dass du Angst hast.)
Tamala: Pssst! Rashiid! Deine Schritte sind laut. Du wirst ihn aufwecken.
Tamala: Aurelee, geht's dir gut? Ich weiß, ich hätte nicht mit der Erkundungstruppe mitgehen sollen. Ich hätte hierbleiben sollen. Ich hätte nichts verpassen dürfen.
Tamala: Du hast nichts falsch gemacht. Er ist einfach früher gekommen! Er wollte die Welt unbedingt sehen.
Tamala: Moment mal, hast du schon wieder deine Farben rausgeholt? Du hast gerade erst entbunden ...
Tamala: Natürlich hab ich meine Farben rausgeholt! Ich wollte auf keinen Fall die Chance verpassen, den ersten Moment festzuhalten, als du unseren Sohn gesehen hast.
Tamala: (Ein dritter Echoling taucht auf. Er ist kleiner als die anderen.)
Tamala: He he ...
Tamala: Sieht so aus, als wäre er wach ...
Tamala: Ist er das? Er ist so klein. Schau ihn dir an. Seine kleinen Hände. Seine kleinen Füße. Sein kleiner Po. Ist es okay, dass er jetzt draußen ist?
Tamala: Die Hebamme meint, es wäre besser gewesen, wenn er gewartet hätte. Aber was sollen wir machen? Der Junge ist wie sein Vater: Wenn er sich was in den Kopf gesetzt hat, dann macht er es auch!
Tamala: Er klingt auch wie seine Mutter.
Tamala: Ich denke mal, er würde nicht mal existieren, wenn wir nicht so entschlossen unserem Herzen folgen würden.
Tamala: Darüber hab ich auch nachgedacht. Vielleicht sollten wir jemandem sagen, dass es uns gut geht – ich will genauso wenig wie du nach Hause, aber Maji bewahre, dass wir einen Krieg auslösen ...
Tamala: Die Außenwelt geht uns nichts an. Die machen halt ihr Ding. Unser Leben ist hier mit Ulfe ... wir müssen lernen, alles andere auszublenden.
Tamala: Ulfe? So heißt er?
Tamala: Ja, ich hab's gespürt, als ich seine Augen gesehen hab'.
Tamala: Ulfe ... kleiner Wolf. Das passt zu ihm. Mir ist aufgefallen, dass du meine erste Frage gar nicht beantwortet hast. Wie geht's dir? Wie fühlst du dich?
Tamala: Ich bin ... vieles. Aber vor allem verängstigt. Ich liebe Ulfe so sehr, dass ich mich vor der Vorstellung fürchte, dass ihm was Schlimmes passieren könnte.
Tamala: Dann lass uns dafür sorgen, dass ihm nichts Schlimmes passiert.
Du hast nochmal mit Ulfes Eltern geredet. Wahrscheinlich ist es Zeit, nochmal nachzufragen.
Ulfe: Ich fühlen ... viel.
5 lines · 4 replies
5 lines · 4 replies
4 lines · 4 replies
4 lines · 4 repliesGeh zur letzten Erinnerung.
Tamala: (Du kannst einfach nicht aufhören zu lachen, egal was du machst. Deine Gefühle gehen aber über bloße Belustigung hinaus. Deine Brust schwillt nicht nur vor Lachen an, sondern auch vor Stolz.)
Tamala: Hat er gerade ...
Tamala: Ja, er hat gerade sein erstes Wort gesagt.
Tamala: Und sein erstes Wort ist ...
Tamala: Essen! Essen!
Tamala: Sieht so aus, als hätte ich die Wette mit Leo verloren.
Tamala: Du wettest auf das erste Wort unseres Kindes? Echt jetzt?
Tamala: Was soll ich sagen? Ich dachte, „pere“ wäre klar.
Tamala: EEESSEN!
Tamala: Ich denke, wir sollten lieber aufhören zu reden und dem Jungen was zu essen besorgen.
Tamala: Was willst du essen?
Tamala: Toffel. Toffelel.
Tamala: Oh mein Drache! Hast du ihn gehört?! Er hat gerade sein zweites Wort gesagt.
Tamala: Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nur Babygebrabbel war.
Tamala: Nein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das sein zweites Wort war. Unser Kind ist ein Genie.
Tamala: Moment! Wo ist er denn hin? Ulfe! Ulfe!
Tamala: Mampf, mampf, mampf.
Tamala: Rashiid! Du hattest recht. Er hat sich am Strömtoffel-Vorrat bedient.
Tamala: Ich hab's dir doch gesagt. Ein Genie.
Tamala: Ich glaube, wir können jetzt beruhigt sein. Wir wissen, dass unser Kleiner auf jeden Fall auf sich selbst aufpassen kann.
Tamala: Schau dir mal den kleinen violetten Tropfen an seinem Kinn an. Er ist so verdammt süß.
Tamala: Du hast recht. Ich hole mal meine Farben. Das will ich nicht vergessen ...
Du hast gerade eine Erinnerung gesehen, in der Ulfes Eltern die ersten Worte von Ulfe miterlebt haben. Das ist wahrscheinlich schwer zu verkraften für Ulfe.
Ulfe: (Ulfes Magen knurrt.)
1 line · 1 reply
1 line · 1 reply
1 line · 1 reply
1 line · 1 replyDie Erinnerungen von Ulfes Eltern wieder aufleben zu lassen, hat ganz schön Hunger gemacht! Bereite für Ulfe ein Strömtoffel-Gericht zu.
Ulfe: (Ulfe isst sein Essen schweigend und etwas langsamer als sonst.)
4 lines · 2 replies
4 lines · 2 replies
4 lines · 2 replies
4 lines · 2 repliesUlfe braucht Zeit, um alles zu verarbeiten. Er meinte, er würde morgen wiederkommen.